Montag, 16. Juni 2008

Da ist sie wieder. Die erwartete wochenendtypische Talwanderung mit Sinnsuche kommt ohne Vorwarnung daher und breitet sich für zwei lange Tage in meinem Leben aus. Die Stunden ziehen sich kaugummiartig in die Länge, zäh und klebrig, vermischt mit ein paar salzigen Tränen.

Die Gedanken sind noch sehr vertraut, das Schema ist altbekannt. Ich kann kaum so schnell denken, wie sich mein alltägliches Leben in verachteswerte Oberflächlichkeit verwandelt. Begriffe wie Sinn und Hoffnung werden komplett gestrichen und das Leben als solches ist als quälender Kampf definiert. Aber bald kommt die Dunkelheit der Nacht, bald die traumlose Stille. Und morgen früh tue ich so, als wäre nichts gewesen.

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Und immer diese Kämpfe.
Das, was Hoffnung macht: Es gibt ein(en) Morgen, nach einer Nacht. Immer wieder, so man denn will - eigentlich reicht es ja auch schon, nicht nicht zu wollen. Irgendwie tröstlich, auch.

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Da kann man immerhin auf die Erfahrung bauen. Auch wenn's nervt.

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Morgen früh melde ich mich bei Parship an.

Ich glaube, dieses Wochenende war aber auch besonders. Wetterumschwung. Kein Picknick und allgemeine Lähmung. Dabei hätte man schön mit irgendjemandem alte Filme schauen und dabei Marmorkuchen mümmeln können. Stattdessen habe ich Wäsche gewaschen und Schuhe geputzt. Oberflächlich vielleicht, aber nutzbringend.

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Gibt's da Angaben über Vorlieben?

Kalt und nass. Was bleibt einem anderes übrig, als sich im Bett zu verkriechen? Nicht mal gewaschen habe ich. Aber immerhin telefoniert.

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Am nächsten Wochenende könnten wir mal tauschen: ich verkriech mich für dich einen ganzen Tag ins Bett, du darfst dafür mit meinem Vater die Garage in der alten Heimat ausmisten und ein paar Kisten packen. Wie wär das? Vielleicht täte der Tausch uns beiden gut :)

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Körperliche Anstrengung ist gut gegen diese fiese Laune. Und da ich Sport blöd finde, sollte ich wohl zugreifen... Ächz. Bald hast du's geschafft!

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Sie haben keinen guten Plan fürs We - sonst wär Ihnen die Zeit zu kurz. Legen Sie sich n Putzfimmel, oder einen andren Wahn zu, der Sie vom Zeigerschauen ablenkt ; )

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Jetzt bin ich ja immerhin so weit, dass ich die Wochenenden verplane. Aber der Kollege wollte mich doch nicht treffen und meine andere Verabredung hat mich versetzt. Dummerweise schaffe ich es noch nicht, spontan Alternativpläne zu entwickeln.

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(Versteh ich gut. Glückwunsch zum Planschritt.
Ich spar Ihnen die Liste meiner WE-Versetzungen, mittlerweile blog ich sie nicht mal mehr (weil ich mich auch grad nicht versetzen laß *g* Soll heißen, das We gehört mir mir mir allein und das find ich fein.))

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Versetzer müssten generell so eine Art Strafgebühr zahlen müssen.

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(Sie wollen gar nicht wissen, wie reich ich allein an Godot wäre..)

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